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Sacranum non profanum – Musikfestival in der neugotischen Kirche Trzesacz

Kirchenruine von Trsesacz
Die Kirchenruine von Trsesacz von der Meerseite aus gesehen.

Zwischen dem 22. und 26. August ist Trzesacz in diesem Jahr wieder ein Spielort für das bedeutende Musikfestival „Sacranum non profanum“. Die diesjährige Ausgabe des grenzübergreifenden Ostseemusikreihe ist dem polnisch-brititischen Komponisten Sir Andrzej Panufnik gewidmet.

Mehr Informationen: www.sacrumnonprofanum.eu

Osterexpress auf schmaler Spur

Ein Zug der Küsten-Schmalspurbahn fährt über eine Brücke

Noch vor dem eigentlichen Saisonbeginn im Mai lädt die Küsten-Schmalspurbahn in diesem Jahr zu einer Osterfahrt durch die Landgemeine Rewal ein.

Am Ostersonntag, 16. April verkehrt der Zug fünfmal zwischen Trzesacz und Pogorceliza. Ob ein Spaziergang durch den Wald entlang des Liwia Luza, ein Besuch des Leuchturms von Niechorze oder das Flanieren durch die Straßen Rewals – das Wetter mit der Schmalspurbahn erreichen sie bequem beinahe alle Orte der Landgemeinde.

Der Fahrplan für die Osterfahrten:

Trzesacz Rewal Sliwin Niechorze Laterna Niechorze Pogorzelica Sandra Pogorzelica
10:00 10:06 10:10 10:21 10:26 10:30 10:34
11:30 11:36 11:40 11:51 11:56 12:00 12:04
13:00 13:06 13:10 13:21 13:26 13:30 13:34
15:10 15:16 15:20 15:31 15:36 15:40 15:44
17:00 17:06 17:10 17:21 17:26 17:30 17:34
Pogorzelica Pogorzelica Sandra Niechorze Niechorze Laterna Sliwin Rewal Trzesacz
10:45 10:50 10:56 10:59 11:10 11:16 11:19
12:15 12:20 12:25 12:28 12:39 12:45 12:48
14:10 14:15 14:21 14:24 14:35 14:41 14:44
15:55 16:00 16:05 16:08 16:19 16:24 16:27
17:45 17:50 17:55 17:58 18:09 18:14 18:20

Moderne Schnitzeljagd – Entdecken Sie die Schätze der Ostseeküste

Hier irgendwo muss er sein – der versteckte Schatz. Heikos Herz schlägt schneller. Sein GPS-Gerät hat ihn bis zum Bahnhof von Trzesacz geführt. Jetzt heißt es noch den letzten Hinweis zu entschlüsseln – überlegen – dann hat er ihn entdeckt. Einen kleinen Behälter, versteckt auf dem Gelände des Bahnhofs. Heiko öffnet ihn zufrieden, wirft einen kurzen Blick in das kleine beiligende Notizheft, liest die letzten Einträge und hinterlässt seinerseits eine kurze Nachricht.

Wanderer mit Tablet-PC beim Wandern Wald Gegenlicht
Im Wald auf dem Weg zum Cache

Der 42-Jähirge aus Berlin entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft für die moderne Form der Schnitzeljagd. „Es macht einfach Spaß, sich anhand von Koordinaten, Karten und Hinweisen den kleinen Schätzen zu nähern und schließlich zu finden“, sagt er. Aber immer im Einklang mit der Natur. „Landschafts- und Naturschutz sind sehr wichtig, schließlich wollen wir auch künftig noch die Schönheit der Natur genießen können.“

Heiko war am Morgen in Pobierowo vom Haus Elisabeth aufgebrochen. „Ein Freund gab mir die Koordinaten von zwei Caches“, berichtet er. Am Abend zuvor studierte er in seinem Appartement die Karte. Der erste Cache sollte im Nachbarort Pustkowo sein, das zweite Ziel am Rand der Ortschaft Trzesacz, irgendwo an der Bahnlinie.

„Ich überlege mir immer sehr gut, wie ich einen Cache erreichen kann“, sagt Heiko. Ein bisschen ist auch der Weg das Ziel, meint der Berliner. „Jede Landschaft hat ihren Reiz“, sagt er. Heiko liebe es durch die Natur zu streifen. Mit dem Auto könne schließlich jeder sein Ziel schnell erreichen. „Ich finde es schön, wenn ein Cache an einem besonderen Ort ist“, sagt er. Wenn man eine schöne Aussicht genießen oder etwas besonderes Erleben kann. „Das ist das Schöne. Caches können vieles sein: kleine Tauschgegenstände oder besondere Momente“, sagt er.

Für diesen Tag hat Heiko ersteinmal genug. „Ich habe gesehen, dass es hier in der Umgebung noch weitere Caches gibt“, sagt er. Diese wolle er sich in den kommenden Tagen vornehmen. Jetzt geht es ersteinmal zurück nach Pobierowo.

Bahnhof Hoff erstrahlt in neuem Glanz

Bahnhof Hoff
Bahnhof Hoff

Die Bauarbeiten an der Bahnstrecke der Schmalspurbahn in der Landgemeinde Rewal dauern noch an. Wurden die neuen Schienen bereits überwiegend verlegt, sind es vor allem noch die Gebäude, an denen noch letzte Hand angelegt wird.

Im Bahnhof Trzesacz (Hoff) haben die Bauarbeiter das Hauptgebäude und die Nebengebäude bereits fast fertig gestellt. Trotz des kalten Wetters gehen die Arbeiten weiter. Im Hauptgebäude erfolgt gerade der Innenausbau.

Im Bahnhof Rewal scheinen die Arbeiten noch weiter hinter dem Zeitplan zurückzuliegen. Zuletzt war das alte Gebäude noch fast vollständig entkernt und auch der Dachstuhl wurde erneuert.

Ursprünglich sollten die Arbeiten entlang der Bahnstrecke innerhalb der Landgemeinde bis Ende Oktober vergangenen Jahres abgeschlossen sein.

Einer Wiederaufnahme des Bahnbetriebes in diesem Jahr scheint dagegen wohl nichts weiter entgegenzustehen. An der Aufnahme des Bahnbetriebes zum Sommer hält bislang auch noch die Landgemeinde auf ihrer Internetseite fest. Dann können die Urlauber wieder mit den historischen Wagen von Trzesacz (Hoff) bis Pogorzelica (Fischerkaten) fahren.

Route 3 – Rewaler Land der Sonne

Ausgangspunkt unserer Tour ist das Haus Elisabeth. Verlassen Sie die ulica Lowicka nach links auf die ulica Grunwaldska und folgen Sie ihrem Verlauf. Über den Verbindungsweg von Pobierowo durch den Wald gelangen wir nach Pustkowo. Die Straße auf der wir uns befinden ist die ulica Słoneczna. Wir folgen Ihrem Verlauf weiter Richtung Osten und fahren entlang des Waldes weiter nach Trzesacz.

Von Trzesacz führt uns unser Weg nun weiter über die Küstenstraße nach Rewal. Hier sollten trotz Fuß- und Fahrradweg vor allem Familien mit Kindern auf den Verkehr achtgeben. Auf der linken Seite passieren wir einen Campingplatz am Ortseingang von Rewal. Dahinter führt links die Straße Szczecińska in den Ort Rewal hinein.

Wir verlassen hier die Hauptstraße und folgen der Szczecińska bis sie auf die ulica Saperska trifft. Diese Straße ist eine Einbahnstraße und wir folgen ihrem Verlauf in der Verkehrsrichtung. Am Hotel Baltyk biegen wir links in die Dworcowa ein. Wir fahren nun entlang des Parks, an dessen Ende wir auf der linken Seite die Kirche die modernen römisch-katholischen Kirche des hl. Erlösers finden. Die Architektur der Kirche soll ein Herz mit einem Fischerboot symbolisieren. In der Kirche ist ein gotisches Triptychon aus dem 15. Jahrhundert zu sehen, welches die Mutter Gottes in Begleitung von Heiligen darstellt.

Platz an der Rewaler Aussichtsplattform
Platz an der Rewaler Aussichtsplattform

Die Dworocwa endet nun in einem Kreisverkehr. Die Straße, die von links und rechts auf den Kreisverkehr trifft, heißt Westerplatte. Wir folgen der Westerplatte nach links bis zur neu gestalteten Aussichtsplattform an Rewals Steilküste. Von hier können wir einen Blick über die Ostsee, den Strand und den Naturhafen Rewals werfen. Wer möchte kann auch den kurzen Weg hinunter zum Hafen gehen.

Für unseren weiteren Weg orientieren wir uns an dem Verlauf der Küste. Hierzu verlassen wir die Aussichtsplattform Richtung Osten. Der Weg ist nach einem General Sikorskiego benannt und führt uns auch am Rewaler Meeres- und Fischmuseum vorbei. Folgen wir dem Verlauf der Straßen weiter Richtung Osten kommen wir an eine weitere Aussichtsfläche mit freier Sicht auf die Ostsee. Die Straße heißt hier Klifowa. Wir folgen der Straße weiter Richtung Osten und verlassen diese schließlich nach rechts in die Wladislawa Lokieta. Die Straße geht am Ende in die Straße Topolowa über und trifft wieder auf die Hauptstraße.

Wir überqueren die Hauptstraße und folgen der Straße geradeaus Richtung Sliwin. Am Ortseingang überqueren wir die Gleise der Schmalspurbahn. Jetzt können wir entweder durch die Ortschaft fahren oder bereits direkt auf dem Weg entlang der Gleise der Schmalspurbahn an Sliwin vorbei fahren. Haben wir uns für den Weg durch Sliwin entschieden, fahren wir durch eine Buchenalle und biegen kurz vor dem Ortsausgang nach rechts in die ulica Spacerowa ein. Nach etwa 150 Metern treffen wir wieder auf die Gleise der Schmalspurbahn. Entlang dieser führt uns nun unser Weg wieder in die Richtung von Rewal. Das Gebäude auf das wir nun zufahren ist das historische Bahnhofsgebäude der Schmalspurbahn in Rewals. Etwa 150 Meter vor dem Bahnhof befindet sich eine Kreuzung. Hier verlassen wir die Gleise der Schmalspurbahn und folgen dem Weg nach links.

Unser Weg führt uns nun wieder über Wiesen und Felder nach Süden. Am Ende des Weges treffen wir auf einen Weg von Ost nach West, dem wir nun wieder nach Westen folgen. Wir fahren nun wieder auf Trzesacz zu und passieren am Eingang der Ortschaft den Bahnhof und die Gleise der Schmalspurbahn. Nach etwa 100 Metern folgen wir der Straße zur Küste durch Ort Trzesacz. Auf der rechten Seite liegt nun die Neugotische Kirche, die einen Blick lohnt, darüber hinaus sind auch die Linden der Kirche sehenswert.

Von hier aus führt uns unser Weg nun wieder zurück nach Pobierowo.

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Modern historisch – Bauarbeiten an Bahnstrecke gehen voran

Bauarbeiten im Bahnhof Trzesacz
Bauarbeiten im Bahnhof Trzesacz

Die Bauarbeiten an der historischen Bahnstrecke zwischen Gryfice und Podgorzelica gehen voran. In Trzesacz liegt bereits das erste Gleis wieder im Bahnhof. Neugebettet und auf Gleisen mit Betonschwellen wird die historische Touristenbahn künftig ihre Gäste durch die Landgemeinde Rewal befördern.
In der Landgemeinde werden derzeit aber nicht nur die Gleise modernisiert. Auch die Empfangsgebäude der Bahnhöfe lassen vereinzelt bereits die neue Pracht erahnen. Die Gebäude werden im alten, für die Region typischen Baustil wieder errichtet. Einen ersten Eindruck gibt der Neubau des Bahnhofs in Trzesacz. Bislang sollen die Züge ab kommenden Jahr wieder durch die Landgemeinde rollen.