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Osterexpress auf schmaler Spur

Ein Zug der Küsten-Schmalspurbahn fährt über eine Brücke

Noch vor dem eigentlichen Saisonbeginn im Mai lädt die Küsten-Schmalspurbahn in diesem Jahr zu einer Osterfahrt durch die Landgemeine Rewal ein.

Am Ostersonntag, 16. April verkehrt der Zug fünfmal zwischen Trzesacz und Pogorceliza. Ob ein Spaziergang durch den Wald entlang des Liwia Luza, ein Besuch des Leuchturms von Niechorze oder das Flanieren durch die Straßen Rewals – das Wetter mit der Schmalspurbahn erreichen sie bequem beinahe alle Orte der Landgemeinde.

Der Fahrplan für die Osterfahrten:

Trzesacz Rewal Sliwin Niechorze Laterna Niechorze Pogorzelica Sandra Pogorzelica
10:00 10:06 10:10 10:21 10:26 10:30 10:34
11:30 11:36 11:40 11:51 11:56 12:00 12:04
13:00 13:06 13:10 13:21 13:26 13:30 13:34
15:10 15:16 15:20 15:31 15:36 15:40 15:44
17:00 17:06 17:10 17:21 17:26 17:30 17:34
Pogorzelica Pogorzelica Sandra Niechorze Niechorze Laterna Sliwin Rewal Trzesacz
10:45 10:50 10:56 10:59 11:10 11:16 11:19
12:15 12:20 12:25 12:28 12:39 12:45 12:48
14:10 14:15 14:21 14:24 14:35 14:41 14:44
15:55 16:00 16:05 16:08 16:19 16:24 16:27
17:45 17:50 17:55 17:58 18:09 18:14 18:20

Bahnhof Hoff erstrahlt in neuem Glanz

Bahnhof Hoff
Bahnhof Hoff

Die Bauarbeiten an der Bahnstrecke der Schmalspurbahn in der Landgemeinde Rewal dauern noch an. Wurden die neuen Schienen bereits überwiegend verlegt, sind es vor allem noch die Gebäude, an denen noch letzte Hand angelegt wird.

Im Bahnhof Trzesacz (Hoff) haben die Bauarbeiter das Hauptgebäude und die Nebengebäude bereits fast fertig gestellt. Trotz des kalten Wetters gehen die Arbeiten weiter. Im Hauptgebäude erfolgt gerade der Innenausbau.

Im Bahnhof Rewal scheinen die Arbeiten noch weiter hinter dem Zeitplan zurückzuliegen. Zuletzt war das alte Gebäude noch fast vollständig entkernt und auch der Dachstuhl wurde erneuert.

Ursprünglich sollten die Arbeiten entlang der Bahnstrecke innerhalb der Landgemeinde bis Ende Oktober vergangenen Jahres abgeschlossen sein.

Einer Wiederaufnahme des Bahnbetriebes in diesem Jahr scheint dagegen wohl nichts weiter entgegenzustehen. An der Aufnahme des Bahnbetriebes zum Sommer hält bislang auch noch die Landgemeinde auf ihrer Internetseite fest. Dann können die Urlauber wieder mit den historischen Wagen von Trzesacz (Hoff) bis Pogorzelica (Fischerkaten) fahren.

Route 2 – Auf den Spuren der Vergangenheit

Unsere Tour beginnt am Haus Elisabeth. Biegen Sie von der ulica Lowicka nach links in die ulica Grunwaldska ein. Folgen Sie dem Straßenverlauf bis zum Ortsausgang Pobierowos. An Bäumen und Laternenpfählen können Sie eine weiß-rot-weiße Wanderwegmarkierung erkennen. Für die kommenden Kilometer ist diese Markierung unser Anhalt.

Über die Verbindungstraße von Pobierowo durch den Wald erreichen wir Pustkowo. In Pustkowo biegen wir an der Kreuzung Bałtycka und der Słoneczna nach links in das Zentrum der Ortschaft Pustkowo ein und folgen der Straße zum Meer. Nach 100 Metern biegen wir rechts ab, in die ulica Nadmorska. An der linken Seite dieser Straße stehen zwei Flatterulmen. Diese 26 Meter hohen Bäume wurden 2003 zu Naturdenkmälern erklärt. Ebenfalls in dieser Straße steht ein großes Metallkreuz, welches zu Ehren des Wirkens Papst Johannes Paul II. und dem Pfarrer und Kardinal Stefan Wyszyński errichtet wurde. Das Kreuz ist eine originalgetreue Replik, des seit über 100 Jahren auf dem Berg Giewont stehenden Kreuzes, in den polnischen Tatren.

Die ulica Nadmorska vollführt einen Bogen und endet schließlich in der ulica Słoneczna. Diese Straße führt von Ost nach West und würde uns über den Verbindungsweg wieder zurück nach Pobierowo führen. Wir biegen aber auf dieser Straße nach links ab und folgen ihr weiter Richtung Osten. Unser Weg führt entlang des Waldes bis zur Ortschaft Trzesacz.

Die neue Kirche von Trz&#281sacz
Die neue Kirche von Trz&#281sacz

Am Ortseingang von Trzesacz befindet sich auf der rechten Seite, gegenüber dem Zugang zum Meer, ein Gebäude der Alten Schmiede (Ende des XIX Jahrhunderts war das ein Gebäude der Küstenwacht). Das bekanntes Denkmal dieses Trzesacz ist die Kirchenruine Hoff. Wir folgen der Straße in den Ort Trzesacz, bis auf der linken Seite eine Straße direkt zur Ruine führt. Nach einem Abstecher an die Kirchenruine führt uns unser Weg von hier aus ein paar Meter weiter, wo eine Straße nach rechts durch Trzesacz und zur Neugotischen Kirche führt. Auch die Neugotische Kirche ist einen Blick wert, darüber hinaus sind die Linden der Kirche ebenfalls sehenswert.

Brücke der Schmalspurbahn bei Drzezewo
Brücke der Schmalspurbahn bei Drzezewo

Unser weiterer Weg führt uns über die Straße weiter Richtung Süden. Nach einigen 100 Metern trifft von links die Trasse der Schmalspurbahn auf unseren Weg und wird uns die nächsten Kilometer begleiten. Auf einer Brücke überqueren wir den „Ladkowski“ Kanal und sehen nach weiteren 100 Metern bereits den Haltepunkt der Schmalspurbahn in Dreżewo am Ortseingang. Wir fahren bis zur zentralen Kreuzung Dreżewos, an der rechts das Schloss und der Park Dreżewo liegen.

Das ungefähr 1860 von der Familie von Bonin erbaute Schloss brannte bereits im Jahr 1890 nieder. Für den Wiederaufbau des Schlosses wurde auf die Originalpläne zurückgegriffen. Der zweigeschossige Bau befindet sich heute in Privatbesitz und wird zur Zeit renoviert. In dem dazugehörigen Park kann auf etwa 7,5 Hektar alter Baumbestand besichtigt werden, darunter auch Esskastanien und Ginkgobäumen.

Von der Kreuzung im Zentrum des Dorfes führt uns unser Weg nun weiter geradeaus Richtung Westen. Entlang an den Wirtschaftsgebäuden des Schlosses bis wir wieder den „Ladkowski“ Kanal überqueren. Der Weg verläuft nun wieder auf die Küste zu und führt durch Wiesen und Felder. Nach einem kurzen Stück durch einen Wald treffen wir auf die Straße Nr. 102, die die Küstenstraße von Misdroy nach Rewal darstellt. (Achten Sie bitte auf den Straßenverkehr). Wir überqueren die Straße und gelangen wieder nach Pustkowo. Der Straße Bałtycka folgen wir nun wieder bis zu der uns bekannten Kreuzung und biegen links auf den Verbindungsweg nach Pobierowo ein.

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Route 3 – Rewaler Land der Sonne

Ausgangspunkt unserer Tour ist das Haus Elisabeth. Verlassen Sie die ulica Lowicka nach links auf die ulica Grunwaldska und folgen Sie ihrem Verlauf. Über den Verbindungsweg von Pobierowo durch den Wald gelangen wir nach Pustkowo. Die Straße auf der wir uns befinden ist die ulica Słoneczna. Wir folgen Ihrem Verlauf weiter Richtung Osten und fahren entlang des Waldes weiter nach Trzesacz.

Von Trzesacz führt uns unser Weg nun weiter über die Küstenstraße nach Rewal. Hier sollten trotz Fuß- und Fahrradweg vor allem Familien mit Kindern auf den Verkehr achtgeben. Auf der linken Seite passieren wir einen Campingplatz am Ortseingang von Rewal. Dahinter führt links die Straße Szczecińska in den Ort Rewal hinein.

Wir verlassen hier die Hauptstraße und folgen der Szczecińska bis sie auf die ulica Saperska trifft. Diese Straße ist eine Einbahnstraße und wir folgen ihrem Verlauf in der Verkehrsrichtung. Am Hotel Baltyk biegen wir links in die Dworcowa ein. Wir fahren nun entlang des Parks, an dessen Ende wir auf der linken Seite die Kirche die modernen römisch-katholischen Kirche des hl. Erlösers finden. Die Architektur der Kirche soll ein Herz mit einem Fischerboot symbolisieren. In der Kirche ist ein gotisches Triptychon aus dem 15. Jahrhundert zu sehen, welches die Mutter Gottes in Begleitung von Heiligen darstellt.

Platz an der Rewaler Aussichtsplattform
Platz an der Rewaler Aussichtsplattform

Die Dworocwa endet nun in einem Kreisverkehr. Die Straße, die von links und rechts auf den Kreisverkehr trifft, heißt Westerplatte. Wir folgen der Westerplatte nach links bis zur neu gestalteten Aussichtsplattform an Rewals Steilküste. Von hier können wir einen Blick über die Ostsee, den Strand und den Naturhafen Rewals werfen. Wer möchte kann auch den kurzen Weg hinunter zum Hafen gehen.

Für unseren weiteren Weg orientieren wir uns an dem Verlauf der Küste. Hierzu verlassen wir die Aussichtsplattform Richtung Osten. Der Weg ist nach einem General Sikorskiego benannt und führt uns auch am Rewaler Meeres- und Fischmuseum vorbei. Folgen wir dem Verlauf der Straßen weiter Richtung Osten kommen wir an eine weitere Aussichtsfläche mit freier Sicht auf die Ostsee. Die Straße heißt hier Klifowa. Wir folgen der Straße weiter Richtung Osten und verlassen diese schließlich nach rechts in die Wladislawa Lokieta. Die Straße geht am Ende in die Straße Topolowa über und trifft wieder auf die Hauptstraße.

Wir überqueren die Hauptstraße und folgen der Straße geradeaus Richtung Sliwin. Am Ortseingang überqueren wir die Gleise der Schmalspurbahn. Jetzt können wir entweder durch die Ortschaft fahren oder bereits direkt auf dem Weg entlang der Gleise der Schmalspurbahn an Sliwin vorbei fahren. Haben wir uns für den Weg durch Sliwin entschieden, fahren wir durch eine Buchenalle und biegen kurz vor dem Ortsausgang nach rechts in die ulica Spacerowa ein. Nach etwa 150 Metern treffen wir wieder auf die Gleise der Schmalspurbahn. Entlang dieser führt uns nun unser Weg wieder in die Richtung von Rewal. Das Gebäude auf das wir nun zufahren ist das historische Bahnhofsgebäude der Schmalspurbahn in Rewals. Etwa 150 Meter vor dem Bahnhof befindet sich eine Kreuzung. Hier verlassen wir die Gleise der Schmalspurbahn und folgen dem Weg nach links.

Unser Weg führt uns nun wieder über Wiesen und Felder nach Süden. Am Ende des Weges treffen wir auf einen Weg von Ost nach West, dem wir nun wieder nach Westen folgen. Wir fahren nun wieder auf Trzesacz zu und passieren am Eingang der Ortschaft den Bahnhof und die Gleise der Schmalspurbahn. Nach etwa 100 Metern folgen wir der Straße zur Küste durch Ort Trzesacz. Auf der rechten Seite liegt nun die Neugotische Kirche, die einen Blick lohnt, darüber hinaus sind auch die Linden der Kirche sehenswert.

Von hier aus führt uns unser Weg nun wieder zurück nach Pobierowo.

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Bauarbeiten bei der Schmalspurbahn Trzesac – Pogorzelica

Bauarbeiten im Bahnhof Trzesacz
Bauarbeiten im Bahnhof Trzesacz

Die Schmalspurbahn von Gryfice nach Pogorzelica über Trzesac, Rewal, Sliwin und Niechorze hat ihren Betrieb derzeit eingestellt.
Hintergrund für die Unterbrechung sind umfangreiche Bauarbeiten entlang der Strecke. Aktuell werden die Gleise zwischen Pogorzelica und Niechorze zurückgebaut und das Gleisbett grundlegend erneuert. Auch wird entlang der Streckenführung zwischen den beiden Ortschaften und des Sees Liwa Luza der Rad- und Wanderweg befestigt.
Die historischen Bahnhofsgebäude von Pogorzelica, Niechorze und Rewal sind derzeit ebenfalls von einem hohen Bauzaun umgeben. Die Gebäude werden saniert.

Die Gemeinde Rewal hat angekündigt, das zum Saisonbeginn 2012 der Betrieb wieder aufgenommen werden soll.

Beste Grüße,

Jan Schürholz