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120 Jahre auf schmaler Spur entlang der Küste

In offenen Wagen durch die Landschaft
Für Kinder ein Erlebnis – im offenen Wagen durch die Landschaft.

Die Küstenschmalspurbahn in der Landgemeinde Rewal feiert ihren 120. Geburtstag.  Die Ortschaften der Landgemeinde  bieten anlässlich dieses Jubiläums zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen an.

Der Abschnitt von Greifenberg (Gryfice) ins Seebad Horst (Niechorze) wurde am 1. Juli 1896 eröffnet. Später folgte der Abschnitt nach Treptow (Trzebiatow) und bildete eine Art Ringbahn, die die Küstenorte mit dem Hinterland verband. Heute ist nur noch der Abschnitt von Greifenberg bis Fischerkaten (Pogorzelica) erhalten.

Die Bahnstrecke zwischen den Ortschaften der Landgemeinde Rewal wurden in den vergangenen Jahren vollständig ertüchtigt. Auch neue Bahnhofsgebäude wurden errichtet. Das Markenzeichen der Küsten-Schmalspurbahn, die 1950 im polnischen Chrzanów gebaute Dampflok PX48-3916, wird nicht zum Jubiläum verkehren. Sie wird aktuell in einem Ausbesserungswerk instand gesetzt. Der Bahnbetrieb erfolgt stattdessen mit einer Diesellok.

Niechorze feiert den baltischen Hering

Fischereimuseum in Fischerkaten
Fischereimuseum in Nichorze

Fischerei spielt in den Küstenorten der Landgemeinde Rewal auch heute noch eine wichtige Rolle. Lässt es das Wetter zu bringen die Fischer ihre Boote zu Wasser und hoffen auf einen guten Fang. Von der langen Tradition des Fischfangs wird Fischerei-Museum Nichorzes berichtet. Einmal im Jahr steht die Ortschaft Niechorze zudem ganz im Zeichen des baltischen Herings. Seit 14 Jahren feiert die Ortschaft das Baltic Herring Festival. In diesem Jahr übrigens am Samstag, 4. Juli ab 14 Uhr.

Fischgourmets dürften an diesem Tag voll auf ihre Kosten kommen: Gebratener Kabeljau, geräucherter Hering, Hering in Sahne mit Ofenkartoffel oder duftende Fischsuppe. Die Straßen der Ortschaft werden erfüllt von den Grüchen, der maritimen Leckerbissen.

Ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm rundet das Angebot ab. Auf dem Programm stehen Auftritte von Mark Twain und Majtki Bosmana. Volkstümliche Klänge ertönen bei Czerwona Róża und dem Verein der Freunde der traditionellen Marine Fisherei. Die jüngeren Besucher können sich auf Clown Tomi freuen, der sich ganz seemännisch als Pirat verkleiden wird.

Wer möchte kann auch einem Koch-Wettbewerb messen. In zwei Kategorien – „Bestes Gericht aus Hering“ und „Bestes Fischgericht“ – können die Teilnehmer antreten. Der Wettbewerb steht jedem offen, der seine Kochkunst in der Zubereitung von Fisch präsentieren möchte. 

Eine ganz besondere Atmosphäre wird sich sicher während der Lesung des polnischen Kapitäns Józef Gawłowicz ergeben. Der maritime Historiker und Schriftsteller hat zahlreiche Romane mit dem Thema Meer verfasst , und er wird einige seiner Geschichten vorstellen.

Die Küsten-Schmalspurbahn

Zug im Bahnhof Trzesacz
Ein Zug der Schmalspurbahn fährt in den Bahnhof Trzesacz ein

Die Schmalspurbahn von Gryfice (Greifenberg) an die Ostseeküste ist mehr als 100 Jahre alt. Der Abschnitt von Greifenberg ins Seebad Horst (Niechorze) wurde bereits am 1. Juli 1896 eröffnet. Später folgte der Abschnitt nach Treptow (Trzebiatow) und bildete eine Art Ringbahn, die die Küstenorte mit dem Hinterland verband. Heute ist nur noch der Abschnitt von Greifenberg bis Fischerkaten (Pogorzelica) erhalten.

Innerhalb der Landgemeinde Rewal wurden in den vergangenen Jahren zwischen Trzesacz und Pogorcelica der Gleiskörper und die Haltepunkte vollständig erneuert. Auch das Markenzeichen der Küsten-Schmalspurbahn, die 1950 im polnischen Chrzanów gebaute Dampflok PX48-3916, wird aktuell in einem Ausbesserungswerk instand gesetzt. Der Bahnbetrieb erfolgt stattdessen mit einer Diesellok.

Der Fuhrpark der Küsten-Schmalspurbahn ist im Eisenbahnmuseum von Greifenberg mit seinem historischen Lokomotivschuppen beheimatet. Von hier aus verkehrt der Zug einmal am Tag an die Küste. Morgens fährt der Zug mit restaurierten Wagen von Greifenberg nach Pogorzelica. dabei erschließt der Zug auch die Ortschaften entlang der Strecke. Tagsüber pendelt er dann mehrmals zwischen dem Endbahnhof der Strecke und Trzesacz und bietet so eine spannende Alternative, um die Landgemeinde Rewal zu erkunden. Am Abend kehrt der Zug wieder nach Greifenberg zurück.

Die Haltepunkte der Schmalspurbahn

Rad- und Wanderwege

Radfahrer auf einem Weg in der Landgemeinde
Radfahrer auf einem Weg in der Landgemeinde

Die Gemeinde Rewal und die Region haben vieles zu bieten, was sich zu entdecken lohnt. Ob Sie die Ziele mit dem Auto, dem Fahrrad oder gar zu Fuß erreichen, können und wollen wir Ihnen nicht vorschreiben. Wir möchten Ihnen aber nahelegen, die Regionum Pobierowo und Rewal mit dem Fahrrad zu erkunden. Sie haben kein Fahrrad oder wollen Ihr Fahrrad nicht mit in den Urlaub nehmen? Kein Problem neben zahlreichen Fahrradverleihern in Pobierowo, bietet die Gemeinde Rewal in den Sommermonaten ihren Gästen einen neuen Service. So können Sie in den einzelnen Ortschaften an zentralen Punkten Fahrräder leihen, die sie an jeder dieser Bike-Stations in der Gemeinde Rewal wieder abgeben können.

Für Ihre Touren mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß haben wir Ihnen hier einige interessante Strecken beschrieben.

Route 3 – Rewaler Land der Sonne

Ausgangspunkt unserer Tour ist das Haus Elisabeth. Verlassen Sie die ulica Lowicka nach links auf die ulica Grunwaldska und folgen Sie ihrem Verlauf. Über den Verbindungsweg von Pobierowo durch den Wald gelangen wir nach Pustkowo. Die Straße auf der wir uns befinden ist die ulica Słoneczna. Wir folgen Ihrem Verlauf weiter Richtung Osten und fahren entlang des Waldes weiter nach Trzesacz.

Von Trzesacz führt uns unser Weg nun weiter über die Küstenstraße nach Rewal. Hier sollten trotz Fuß- und Fahrradweg vor allem Familien mit Kindern auf den Verkehr achtgeben. Auf der linken Seite passieren wir einen Campingplatz am Ortseingang von Rewal. Dahinter führt links die Straße Szczecińska in den Ort Rewal hinein.

Wir verlassen hier die Hauptstraße und folgen der Szczecińska bis sie auf die ulica Saperska trifft. Diese Straße ist eine Einbahnstraße und wir folgen ihrem Verlauf in der Verkehrsrichtung. Am Hotel Baltyk biegen wir links in die Dworcowa ein. Wir fahren nun entlang des Parks, an dessen Ende wir auf der linken Seite die Kirche die modernen römisch-katholischen Kirche des hl. Erlösers finden. Die Architektur der Kirche soll ein Herz mit einem Fischerboot symbolisieren. In der Kirche ist ein gotisches Triptychon aus dem 15. Jahrhundert zu sehen, welches die Mutter Gottes in Begleitung von Heiligen darstellt.

Platz an der Rewaler Aussichtsplattform
Platz an der Rewaler Aussichtsplattform

Die Dworocwa endet nun in einem Kreisverkehr. Die Straße, die von links und rechts auf den Kreisverkehr trifft, heißt Westerplatte. Wir folgen der Westerplatte nach links bis zur neu gestalteten Aussichtsplattform an Rewals Steilküste. Von hier können wir einen Blick über die Ostsee, den Strand und den Naturhafen Rewals werfen. Wer möchte kann auch den kurzen Weg hinunter zum Hafen gehen.

Für unseren weiteren Weg orientieren wir uns an dem Verlauf der Küste. Hierzu verlassen wir die Aussichtsplattform Richtung Osten. Der Weg ist nach einem General Sikorskiego benannt und führt uns auch am Rewaler Meeres- und Fischmuseum vorbei. Folgen wir dem Verlauf der Straßen weiter Richtung Osten kommen wir an eine weitere Aussichtsfläche mit freier Sicht auf die Ostsee. Die Straße heißt hier Klifowa. Wir folgen der Straße weiter Richtung Osten und verlassen diese schließlich nach rechts in die Wladislawa Lokieta. Die Straße geht am Ende in die Straße Topolowa über und trifft wieder auf die Hauptstraße.

Wir überqueren die Hauptstraße und folgen der Straße geradeaus Richtung Sliwin. Am Ortseingang überqueren wir die Gleise der Schmalspurbahn. Jetzt können wir entweder durch die Ortschaft fahren oder bereits direkt auf dem Weg entlang der Gleise der Schmalspurbahn an Sliwin vorbei fahren. Haben wir uns für den Weg durch Sliwin entschieden, fahren wir durch eine Buchenalle und biegen kurz vor dem Ortsausgang nach rechts in die ulica Spacerowa ein. Nach etwa 150 Metern treffen wir wieder auf die Gleise der Schmalspurbahn. Entlang dieser führt uns nun unser Weg wieder in die Richtung von Rewal. Das Gebäude auf das wir nun zufahren ist das historische Bahnhofsgebäude der Schmalspurbahn in Rewals. Etwa 150 Meter vor dem Bahnhof befindet sich eine Kreuzung. Hier verlassen wir die Gleise der Schmalspurbahn und folgen dem Weg nach links.

Unser Weg führt uns nun wieder über Wiesen und Felder nach Süden. Am Ende des Weges treffen wir auf einen Weg von Ost nach West, dem wir nun wieder nach Westen folgen. Wir fahren nun wieder auf Trzesacz zu und passieren am Eingang der Ortschaft den Bahnhof und die Gleise der Schmalspurbahn. Nach etwa 100 Metern folgen wir der Straße zur Küste durch Ort Trzesacz. Auf der rechten Seite liegt nun die Neugotische Kirche, die einen Blick lohnt, darüber hinaus sind auch die Linden der Kirche sehenswert.

Von hier aus führt uns unser Weg nun wieder zurück nach Pobierowo.

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Route 4 – Eine Fahrt nach Niechorze

Leuchtturm-Niechorze
Leuchtturm Niechorze

Vom Haus Elisabeth ist unser erstes Etappenziel die Aussichtsplattform an der ulica Klifowa in Rewal. Von diesem Platz führt uns nun unser Weg über die ulica Klifowa weiter Richtung Osten. Vorbei am Friedhof der Ortschaft Rewal gelangen wir zum Leuchtturm von Niechorze. Hier verlassen wir die Klifowa und biegen links ab zum Leuchtturm. Wer möchte kann den 22 Meter hohen Leuchtturm besichtigen oder durch den Garten des Leuchtturmwärters spazieren.

Unser weiterer Weg führt uns jetzt entlang der Küste in den Ort Niechorze. Nach 200 Metern biegen in den Fuß- und Fahrradweg rechts ein und folgem diesem etwa 100 Meter. Dann biegen wir links ab, in die Straße, die uns in das Zentrum des Ferienortes Niechorze bringt. Hinter der Kreuzung mit der Straße Nadmorska befindet sich auf der linken Seite ein typischer Hof aus dem 18. bis 19. Jahrhundert. Die Bauweise wird auch im polnischen als „preußische Mauer“ bezeichnet.

Historischer Hof in Niechorze
Historischer Hof in Niechorze

Wir fahren noch etwas weiter geradeaus, bis wir die Straße Kolejowa erreichen. (ACHTUNG! Starker Verkehr). Hier biegen wir schräg-links ab und folgen der stark befahrenen Straße für ein kurzes Stück. Dann geht es rechts ab in die Straße Parkowa, der wir durch den Ort Niechorze folgen. Neben einem kleinen Park liegen hier auch die Hauptzugänge zum Meer. Die Parkowa geht in die Straße Morska über und führt nun wieder vom Meer weg.

An einer größeren Kreuzung biegen wir rechts in die Krakowska ein und folgen dieser Straße zurück bis zum Bahnhof der Ortschaft Niechorze.

Hier endet unsere Route.

Wer möchte kann von hier aus die folgenen Touren unternehmen:

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Modern historisch – Bauarbeiten an Bahnstrecke gehen voran

Bauarbeiten im Bahnhof Trzesacz
Bauarbeiten im Bahnhof Trzesacz

Die Bauarbeiten an der historischen Bahnstrecke zwischen Gryfice und Podgorzelica gehen voran. In Trzesacz liegt bereits das erste Gleis wieder im Bahnhof. Neugebettet und auf Gleisen mit Betonschwellen wird die historische Touristenbahn künftig ihre Gäste durch die Landgemeinde Rewal befördern.
In der Landgemeinde werden derzeit aber nicht nur die Gleise modernisiert. Auch die Empfangsgebäude der Bahnhöfe lassen vereinzelt bereits die neue Pracht erahnen. Die Gebäude werden im alten, für die Region typischen Baustil wieder errichtet. Einen ersten Eindruck gibt der Neubau des Bahnhofs in Trzesacz. Bislang sollen die Züge ab kommenden Jahr wieder durch die Landgemeinde rollen.

Bauarbeiten bei der Schmalspurbahn Trzesac – Pogorzelica

Bauarbeiten im Bahnhof Trzesacz
Bauarbeiten im Bahnhof Trzesacz

Die Schmalspurbahn von Gryfice nach Pogorzelica über Trzesac, Rewal, Sliwin und Niechorze hat ihren Betrieb derzeit eingestellt.
Hintergrund für die Unterbrechung sind umfangreiche Bauarbeiten entlang der Strecke. Aktuell werden die Gleise zwischen Pogorzelica und Niechorze zurückgebaut und das Gleisbett grundlegend erneuert. Auch wird entlang der Streckenführung zwischen den beiden Ortschaften und des Sees Liwa Luza der Rad- und Wanderweg befestigt.
Die historischen Bahnhofsgebäude von Pogorzelica, Niechorze und Rewal sind derzeit ebenfalls von einem hohen Bauzaun umgeben. Die Gebäude werden saniert.

Die Gemeinde Rewal hat angekündigt, das zum Saisonbeginn 2012 der Betrieb wieder aufgenommen werden soll.

Beste Grüße,

Jan Schürholz

Mit dem Fahrrad Pobierowo entdecken

Sommerzeit – Saisonzeit. Ob in Pobierowo, Rewal, Niechorze oder den anderen Ortschaften der Gemeinde pulisiert das Leben. Polen, Deutsche, Skandinavier – die Gäste aus aller Herren Länder flanieren über die Promenaden und Boulevards der Seebäder.

Aber manchmal ist einem das bunte Treiben dann doch ein wenig zuviel oder sehnt sich nach einer Abwechslung. Hier bietet sich das gute alte Fahrrad an. Die Landgemeinde Rewal hat ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz, das auch für ungeübte gut zu meistern ist.

Wir haben Ihnen hier einige schöne Routen zusammen gestellt, die Ihnen die Region um Pobierowo näher bringen.
Rad- und Wanderwege

Viel Spaß beim Erkunden,

Jan Schürholz

Beachvolleyball und Picknick zum Nationalfeiertag

Lange gewartet nun stehen die ersten Termine für die Veranstaltungen in Pobierowo und den anderen Orten der Landgemeinde Rewal.

Unter
http://www.rewal.pl/rew9/index.php/kalendarz-imprez-2011
informiert die Gemeinde Rewal über Ihr Veranstaltungsprogramm für die Saison 2011.

Mit einem Beachvolleyball-Turnier in Niechorze startet die Gemeinde Rewal in die Mai-Feierlichkeiten 2011. Das lange Wochenende beginnt zum 30. April mit den Turnier der Beachvolleyballer am Strand und den Straßen von Niechorze. Es schließen sich die Feierlichkeiten zum 1. Mai und zum polnischen Nationalfeiertag am 3. Mai an.

Aus Anlass der beiden Feiertage soll ein großes öffentliches Picknich und weitere Veranstaltungen vor dem Fischereimuseum in Nichorze stattfinden informiert die Gemeinde Rewal.

Etwa eine Woche später beginnen zum 12. Mai die ponischen Meisterschaften im Beachvolleyball, gefolgt von den Ausspielungen zur 5. Auflage des Beachvolleyball-Turniers für Ärzte.

Austragugsorte werden sein: Rewal, Pobierowo und Niechorze.

Allen Besuchern dieser Veranstaltungen wünschen wir viel vergnügen.

Beste Grüße,

Jan Schürholz